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Gemmotherapie – Power mit Knospen – das Wertvollste von Bäumen und Sträuchern

Die Gemmotherapie ist ein ganz besonderes „Schätzchen“ der alternativen Heilkunde.

Gemmo heißt auf Deutsch übersetzt „Die Knospe“ und das ist sie auch. Hier werden aus Knospen hochpotenzierte Kraftpakete erschaffen.

Zur Geschichte der Gemmotherapie ein kurzer Abriss:

Im Jahre 1959 stellte der belgische Arzt, Homöopath und Naturforscher Dr. Pol Henry (1918-1988) erstmals seine Forschungsergebnisse mit embryonalen Pflanzengewebe in der Zeitschrift Archives Homeopathiques de Normandie vor. Die Idee, embryonales Gewebe zu therapeutischen Zwecken einzusetzen, war bereits 1931 unter dem Namen „Frischzellentherapie“ von dem schillernden Genfer Arzt und Sanatoriumsdirektor Dr. Paul Niehans (1882-1971) eingeführt worden.

Dr. Henry untersuchte nun die Wirkung pflanzlichen Embryonalgewebes auf den Menschen. Die erste vertiefte Knospenanwendung erfolgte mit der Moorbirkenknospe, bei der Dr. Henry eine anregende Wirkung auf die Leberzellen (die Leber ist der Alchemist-Entgifter des Körpers) feststellte.

So ganz neu ist die Anwendung von embryonalen Pflanzengewebe aber nicht. Die ländliche Bevölkerung hat schon immer die stoffwechselanregende und verjüngende Wirkung von Knospen und Pflanzentrieben von Bäumen und Sträuchern genutzt. Historische Überlieferungen von Anwendungen der Knospen finden sich bis ins alte Ägypten. Auch in den ayurvedischen und chinesischen Medizinaltexten finden sich Hinweise auf die Wirksamkeit von Blütenknospen.

In unseren Breiten war die berühmte Hildegard von Bingen eine Vertreterin, die die Heileigenschaften von Bäumen und Sträuchern beschrieb. Sie gab detaillierte Anwendungen zur Anwendung von Birken-, Schwarze Johannisbeeren-, Apfelbaum- und Lindenknospen. Es ist Dr. Pol Henry zu verdanken, dass die Gemmotherapie ihren Platz in der alternativen Therapie gefunden hat.

Ich möchte einige Beispiele aufzeigen:

Silberweide (Salix alba)

Inhaltsstoffe der Knospen:

  1. Vitamin A, B1, B2, B3, C, Calcium, Magnesium, Kieselsäure, Mangan, Eisen, Enzyme

Das Knospenpräparat der Silberweide zeigt eine nervenstärkende und beruhigende Wirkung. Sie wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Indikationen :

Nieren-Blasen-Entzündungen, bei allen Entzündungen im Atemtrakt, nervöse Beschwerden des Verdauungstraktes, zur Ausleitung von Schwermetallen, für alle Aspekte des emotionalen Ungleichgewichts bei Tieren

Walnussbaumes (Juglans regia)

Inhaltsstoffe der Knospen:

  1. Vitamin A, B1, B2, B3, B5, B6, C, E, Calcium, Eisen, Magnesium, Selen, Kupfer, Kieselsäure, Enzyme

Das Knospenpräparat zeigt eine deutliche Wirkung auf die Schleimhäute, die Haut und das Immunsystem.

Indikationen:

Bronchitis, Allergien, Pilzinfektionen der Haut und des Darmes, reguliert die Darmflora, Blähungen vor allem nach dem Essen, Darmparasiten, chronische Darmentzündung, Diabestes Typ 2, hilft wieder – mehr Mut zu haben

Knospenpräparate kann man aber auch kombinieren, hier einige Beispiele:

Die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) + den Wallnussbaum (Juglans regia) bei geschädigter Darmschleimhaut

Die Esskastanie (Castanea sativa) + Echter Feigenbaum (Ficus carica) +  Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) bei chronischen Darmentzündungen

Störungen der Entgiftungsfunktion der Nieren sowie Harnwegsentzündungen, Reizblase, rheumatische Beschwerden: der Wacholder (Juniperus communis) + die Besenheide (Calluna vulgaris) + Hängebirke (Betula  pendula) usw.

Weiterhin gibt es bereits fertige Komplexe z. B. zur Frühjahrsentgiftung, das ganze Jahr und zur allgemeinen Kräftigung nach Krankheiten und zur Vorbeugung.

Vom Geschmack sind die Gemmopräparate angenehm, mein Hund mag sie.

Die angeführten Beispiele stellen keine Therapiehinweise dar, sondern sind nur Beispiele.

Sprechen Sie mich an, wenn Sie mehr wissen möchten!

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